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Geheizte H-alpha - Filter mit elektronischer Temparaturregelung (Heizung und Kühlung!).

Solch professionelle Filter zeigen eine unübertroffene Fülle an Details, da sie die Nutzung der vollen Öffnung Ihres Teleskopes ermöglichen. Damit sind sie die erste Wahl für semi-professionelle Beobachter / Fotografen, wissenschaftliche Nutzung und für alle, die keine Kompromisse eingehen wollen.

Die erreichbare Auflösung und Kontrastleistung sind beispiellos.


Denn... "praktisch" ist gut, doch ein gleichmäßiges und stabiles Ha-Bild sind entscheidend!

Solar Spektrum Ha-Filter ermöglichen einen unvergleichlichen Anblick der aktiven Sonne.

Die Handhabung ist leicht und unproblematisch.

Im Gegensatz zu anderen Filtersystemen wird die Öffnung des Teleskops nicht zwingend verringert! Ein großer Vorteil, wenn es um hohe Auflösung und Vergrößerung geht.

Diese Filter sind sehr robust!

Die elektronische Temparaturregelung gewährleistet "echte" Temperaturstiblität der Filter, und vermeidet dadurch ein unkontrolliertes Driften der zentralen Wellenlänge (ZWL).

Enge Bandbreiten mit einem Filter!

 

Was braucht man, um mit Solarspectrum Filtern die Sonne in Ha zu beobachten?

- vor dem Objektiv ein Energieschutzfilter
- am Okularauszug das Telezentrische System
- den SolarSpectrum Ha-Filter

H-Alpha Filter
Die Solar Spektrum Filter werden in klassischer Weise HINTER dem Objekiv, d.h. am Okularauszug montiert. Vor dem Objektiv wird ein Energieschutzfilter (ERF) angebracht. Es kommt dadurch zu keiner Wärmeentwicklung im Teleskop! Mit einem auf die Brennweite des Teleskops abgestimmten "Telezentrischen System" (TZS) erlauben diese H-Alpha Filter an den meisten Refraktoren und SC-Teleskopen - je nach vorliegendem Öffnungsverhältnis - die Nutzung bis zur vollen Objektivöffnung! Dadurch sind diese Filter einfach und sicher in der Handhabung. Zum Betrieb ist lediglich eine 12V Gleichstromquelle oder ein 220V Stromanschluß erforderlich.

D-ERF
Normale Energieschutzfilter verhindern das Eindringen unnützer Lichtenergie und gefährlicher UV-Strahlung unterhalb von 600nm Wellwnlänge durch das Objektiv. Trotz der für schmalbandige H-alpha Filter notwendigen Reduzierung des Öffnungsverhältnisses auf f/30 treten bereits bei einem Filterdurchmesser von 100mm Temperaturen bis zu 160°C auf (gemessen ca. 15cm vor dem Brennpunkt)!
Die neuen "Cool-ERF" Filter verfügen zusätzlich noch über eine IR-Blockvergütung, und verhindern damit das unkontrollierte Aufheizen des Teleskops sowie des H-Alpha Filters. Hitzestress ist daher bei den teuren H-Alpha Filtern kein Thema mehr! Eine lange Lebensdauer das Resultat.

TZS
Das "Telezentrische System" parallelisiert das Licht und verlängert dazu die Brennweite des Teleskops.
Für eine optimale Leistung benötigen engbandige Interferenzfilter einen zumindest annähernd paralellen Strahlengang, d.h. ein Öffungsverhältnis von F/30 oder höher. Eine normale Barlowlinse erfüllt diese Aufgabe nicht, da sie den Strahlengang aufweiten würde. Dieses telezentrische Linsensystem ist eigens für den Zweck der H-Alpha Beobachtung entwickelt worden. Das TZS ist daher unverzichtbar, sofern man die Öffnung nicht stark reduzieren möchte.

Wie die einzelnen Teile montiert werden, sehen sie hier

Informationen & Online-Bestellung: info@teleskop-service.de


 

H-Alpha Filter

H-alpha Filter von Solar Spektrum arbeiten grundsätzlich mit jeder Teleskopöffung, aber vor allem könne Sie auch Teleskope mit 100mm Öffnung und mehr voll nutzen!

Sie können die Ha-Sonne z.B. mit einem 150mm Refraktor mit der vollen Öffnung beobachten und dadurch Details sehen, die noch vor wenigen Jahren nur mit den speziellen Sonnenteleskopen der Profiastronomie beobachtbar waren.

Ab etwa 100mm Öffnung werden Details im Bereich von wenigen 100km Ausdehnung sichtbar. Warum also Auflösung verschenken!?

Bei einer derartigen Auflösung ist die H-alpha Sonnenbeobachtung der einzige Beobachtungsbereich für Amateurastronomen, bei dem ständig Veränderungen innerhalb weniger Minuten deutlich erkennbar sind, ganz selten (z.B. bei Flares) sogar in Echtzeit! Der Wald der "Spikulen" am Sonnenrand zeichnet sich gerade auch bei Beobachtung mit einem Binokularansatz am Fernrohr dreidimensional vor einem pechschwarzen Himmelshintergrund ab, Protuberanzen sind beinahe so hell und kontrastreich wie mit einem Protuberanzenansatz. Verwirbelungen in der Chromosphäre aufgrund von Magnetfeldern um Sonnenflecken werden detailliert sichtbar, die Polarität der Fleckengruppen (siehe Bild oben) lässt sich plastisch beobachten. Die Filamente - Protuberanzen in der Draufsicht - verändern sich stündlich und unvorhersehbar. Ein Schauspiel, das süchtig macht! 


Wie die einzelnen Teile montiert werden, sehen sie hier


Filtertypen

Die Solar Spectrum H-Alpha Filter sind in verschiedenen Größen- und Qualitätsklassen und in verschiedenen Halbwertsbreiten (HWB, auch "Bandbreite" genannt) erhältlich.
Filtergröße, Filterqualität und HWB mach hierbei den Preis.

Die Standardqualität erfüllt die Bedürfnisse der meisten Ha-Beobachter voll und ganz.
Research-Grade Filter werden hauptsächlich für professionelle Anwendungen oder von besonders qualitätsbewusten Beobachtern gewählt.

Advanced Solar Observer Filter
Die Standard-Filter mit einer freien Öffnung von 32mm zeigen
die ganze Sonne bis zu einer Brennweite von maximal 2700mm.

Research Grade Filter
Ausgesuchte Qualität mit extrem gleichmäßigem H-alpha Bild über das gesamte Bildfeld,
ansonsten wie die Advanced Solar Observer Filter.

Solar Observer Serie 1,5
Standard-Filter mit einer freien Öffnung von 25mm zeigen
die ganze Sonne bis zu einer Brennweite von maximal 2200mm.

Solar Observer Serie 1
Standard-Filter mit einer freien Öffnung von 19mm zeigen
die ganze Sonne bis zu einer Brennweite von maximal 1600mm.

Bei längeren Brennweiten paßt nur noch ein Ausschnitt der Sonne "durch". Für Ausschnittsbeobachtungen von Fleckengruppen, aktiven Gebieten, Filamenten, etc. bei Vergrößerungen über 100x spielt dies aber keine Rolle. Für Übersichtsbeobachtungen bietet es sich an, die Teleskopöffnung mit einer Blende am C-ERF zu reduzieren und den Ha-Filter gegebenenfalls ohne das TZS anzusetzen - F/30 muß dabei dennoch gewährleistet sein.

Die unterschiedlichen Halbwertsbreiten
Welchen Unterschied verschiedene Halbwertsbreiten machen, wird durch folgendene Bilder deutlich:


0,7Å


0,6Å


0,5Å


0,3Å

Grundsätzlich gilt: je enger die HWB, desto deutlicher treten die H-Alpha Oberflächenstrukturen hervor.

 

Die Temperaturregelung

Anders als bei älteren schmalbandigen H-alpha Filtern wird bei den neuen Solar Spektrum Filtern die Temperatur des Filters durch einen Fühler sehr präzise gemessen und mit einem Peltier Element sowie einem Kühllüfter stabil gehalten. Das verhindert ein Wegshiften der einmal eingestellten Wellenlänge und ermöglicht selbst lange Beobachtungen ohne die Temperatur nachregeln zu müssen. Zum anderen lässt sich durch die Temperatursteuerung die zentrale Wellenlänge (ZWL) gezielt verschieben, so das man auch im blauen und roten Flügel neben der H-alpha Linie beobachten kann. Dies ist z.B. sinnvoll bei sehr schnell aufsteigenden oder zusammenfallenden Protuberanzen sowie Flarefilamenten.


Wie die einzelnen Teile montiert werden, sehen sie hier


Noch eine wichtige Information zur Haltbarkeit

"Normale" Energieschutzfilter beschneiden zwar das visuelle Spektrum unterhalb von 610nm und damit auch schädliche UV-Strahlung. Sie behindern jedoch nicht den Eintritt der Wärmestrahlung in das Fernrohr. Die neuen, "coolen" ERF-Filter mit IR Blockbeschichtung in Kombination mit der neuartigen Temperaturregelung verhindern diesen Temperaturstress, dem insbesondere ältere Filterkonstruktionen ausgesetzt waren. Daher ist das Thema vorzeitige Alterung kein Thema mehr!
Durch die Kompakte Bauweise sind die SolarSpectrum Filter zudem noch sehr robust.

Achtung im Winter!
Ein Fabry-Perot-Filter darf auf keinen Fall einfrieren. Ein so hochweriger Filter, der für die Funktion bei einer ganz bestimmten Arbeitstemperatur hergestellt ist, darf keinen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt des Immersionsöls ausgesetzt werden.
Das Immersionsöl, mit dem alle die vielen Polarisationsplättchen und das Mica-Etalon optisch verbunden sind, kann "sulzig" werden. Dabei drückt das kristallin werdende Ölgemisch alle optischen Elemente auseinander und die Vergütungen auf dem 1/200 lambda planparallelen Etalonplättchen leiden extrem.
Auch die Haftung der dielektrischen Vergütung auf dem Eingangs-Blockfilter wird extrem belastet was zu einer dramatisch beschleunigten Wassereinlagerung in der dielektrischen Vergütungsschicht führt.
Insgesamt kann man diese Misshandlung als forcierten Alterungstest ansehen, wodurch die Garantie verfällt.
Aus diesem Grunde ist es erforderlich diese Filter nach jeder Nutzung in einen Koffer o.ä. zu packen, am Besten mit Trockenmittel, und in die warme Wohnung zu bringen. Dann haben Sie viele Jahre Freude daran.

Informationen & Online-Bestellung: info@teleskop-service.de


COOL-ERF Energieschutzfilter zur Wärmereduzierung für die H-alpha Beobachtung mit Oberflächenfiltern und Protuberanzenansätzen (mit IR Blockbeschichtung)

Trotz der für schmalbandige H-alpha Filter notwendigen Reduzierung des Öffnungsverhältnisses auf f/30 treten bereits bei einem Filterdurchmesser von 100mm bis zu 160 Grad Temperatur auf, gemessen ca. 15cm vor dem Brennpunkt! Es ist klar, daß so ein komplexes Filtersystem unter dieser Wärmeeinstrahlung leidet; das Immersions-Öl der Filterpakete wird regelrecht verdampft. Dank der neuen C-ERF-Filter ("cool"-ERF) gehört die ganze Alterungsproblematik der Vergangenheit an!

Diese "coolen" ERF Vorfilter sind weltweit einzigartig - made in Germany!

Planparallele Rundscheiben aus RG 610 Rotglas, beide Flächen sind feinoptisch auf l/10 poliert. Eine Infrarot-Reflexionsvergütung (dielektrisches Interferenzschichtensystem mit 28 Einzelschichten) verhindert das Eindringen von Wärme in den Tubus. Das hält den Filter plan, vermindert Luftunruhe im Tubus und vor allem - es schützt das teure H-alpha Filter in Brennpunktnähe vor vorzeitiger Alterung durch Wärmebelastung! Es stabilisiert ferner die eingestellte Wellenlänge, welche ansonsten mit der Änderung der Temperatur ständig driftet. Die COOL ERF-Filter sind mehrschichtig vergütet. Dazu wird das beste uns bekannte Schichtsystem mit 0,2% Restreflexion verwendet, um Reflexe an den Planflächen zu verhindern, die sonst mehrfach im System hin- und hergespiegelt würden.

Um so eine Planfläche herzustellen und die Planität auch trotz der anliegenden Kräfte durch die unterschiedlichen Vergütungsschichten zu erhalten, ist ein hoher technischer Aufwand notwendig. Solche Farbgläser sind ebenso weich und feuchtigkeitsempfindlich wie Fluorit!

Man muss aus einer großen Menge an Farbglas nur die besten Stücke in spannungsfrei getemperter Qualität aussuchen, um auf eine gute Endqualität auch nur hoffen zu dürfen! Allzu leicht verformt sich das extrem weiche Glas bei unsachgemäßer Herstellung oder bei Beschichtung auf altmodischen Anlagen. Das Endprodukt ist nahezu unbrauchbar, wenn nicht allergrößte Sorgfalt bei jedem Produktionsschritt angewandt wurde.

Diese Filter werden auf modernsten Ionenstrahl-unterstützten Anlagen beschichtet, um die Wärmebelastung für das Farbglas so niedrig wie möglich zu halten und dennoch eine extrem harte, kratzfeste Vergütung zu gewährleisten! Vergütungsschichten sind bei Farbgläsern genauso wichtig wie bei modernen Kunststoffbrillen, wo erst die harte Entspiegelung den eigentlichen Alterungsschutz für das weiche Plastik liefert.

Ein C-ERF ist für die Verwendung eines Solar-Spectrum Filters unabdingbar!

! Achtung, neue Filter - D-ERF !


Telezentrische Linsensysteme 2-fach und 4-fach (TZS)

Ausgehend von einem Öffnungsverhältnis von F/15 (2-fach) bzw. F/7.5 (4-fach) entsteht bei voller Fernrohröffnung mit Hilfe des TZS ein paralleler Strahlengang mit F/30 Öffnungsverhältnis. Bei kürzeren Fernrohrbrennweiten sollte die Öffnung soweit abgeblendet werden, dass das Endprodukt wieder F/30 ergibt.

Die Systembrennweite beträgt beim TZS-2 200mm (beim TZS-4 220mm) ab dem Linsenscheitel, dadurch bleibt hinter dem TZS genügend Raum für das H-alpha Filter und beliebiges Zubehör, z.B. ein 2" Zenitspiegel oder jede erdenkliche Kameraeinrichtung. Die Vergütungen sind für die H-alpha Wellenlänge berechnet. Die Vergütung der Frontlinsenfläche wirkt zusätzlich als 600nm Langpassfilter.

Weitere Adaptionsmöglichkeiten des Telezentrischen Systems und detaillierte Beschreibungen dazu finden Sie in dem pdf-file über Solarspectrum Filter und die CERF Vorfilter. Bitte beachten Sie, daß wir auch für alle Takahashi und Pentax Refraktoren Adapter anbieten, welche das TZS an diesen Geräten verwendbar macht!

  • teleskopseitig mit 2" Steckanschluss und beiderseits mit T2-Gewinde,
  • aplanatisch, mit wahlweise 2-facher oder 4-facher Brennweitenverlängerung und frei von Bildfeldwölbung,
  • speziell gerechnet und hergestellt für die H-alpha Wellenlänge, mit 99% Strehl (99% Definitionshelligkeit bei 656,3 nm). Kein anderes telezentrisches Linsensystem erreicht eine so hohe Abbildungsleistung.

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Wie die einzelnen Teile montiert werden, sehen sie hier


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Aufnahmen mit SolarSpectrum Ha-Filtern sind auf www.AR-chiv.de (auch www.strehlbuster.com) zu finden.

 

 

 

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